Von Bücherheldin
13. Dezember

Die Mehlspeisdiebe fühlen sich sicher

Schmatzkerl und Spuckhoff schauen sich im Fernsehen die Pressekonferenz des Bürgermeisters und des Polizeipräsidenten an. Sie lachen sich schief und buckelig. Die Polizei weiß nichts, und die Politik hat keinen Plan, alles läuft genauso, wie sie es erwartet haben.

„Schieb noch ein Backblech Vanillekipferl ins Backrohr“, sagt Schmatzkerl zu Spuckhoff.

„Wieso ich? Die letzten drei Backbleche hab ich reingeschoben.“

„Na eben, dann weißt du ja wie es geht.“

„Jetzt bist du an der Reihe.“

„Ich sitze gerade so gut.“

„Schmatzkerl, du bist ein fauler Stinkstiefel!“

„Schiebst du jetzt das nächste Backblech rein, oder soll ich dir eine Tracht Prügel verabreichen?“

„Tracht Prügel? Von dir? Du kannst ja nicht einmal die Brösel von deinem Hemd putzen.“

„Welche Brösel?“

„Na die zwanzig Kilogramm Vanillekipferlbrösel auf deinem Hemd.“

Schmatzkerl schaut auf sein Hemd, bemerkt, dass er von den Bröseln der abertausend verputzten Vanillekipferl fast vollständig eingegraben ist.

„Oje, Spuckhoff, ich glaube, du hast recht, vielleicht sollte ich wirklich einmal aufstehen.“

Die beiden Schurken lachen dröhnend.

„Meine Gebieter, ich habe eine Information für euch“, meldet sich Supercomputer GRUFTL.

„Hat es was mit dem nächsten Backblech frischer und köstlicher Vanillekipferl zu tun?“, fragte Spuckhoff.

„Nicht unmittelbar, sondern mit der Pressekonferenz des Bürgermeisters und des Polizeipräsidenten.“

Schmatzkerl schaltet den Fernseher ab und die Spielkonsole ein.

„Fad. Will ich gar nicht hören. Hey, GRUFTL, kannst du nicht das nächste Backblech ins Backrohr schieben?“

„Tut mir leid, mein Gebieter, ich kann alle elektrischen Systeme in der Räuberhöhle steuern, aber da ich ein Computer und kein Roboter bin, verfüge ich über keine Arme, um das Backblech einzuschieben.“

Schmatzkerl seufzt tief und erhebt sich, um für Vanillekipferlnachschub zu sorgen.

„GRUFTL, du bist eine herbe Enttäuschung. Ich will heute nichts mehr von dir hören.“

Der Supercomputer nimmt diese Anweisung zur Kenntnis, also sagt er nicht, dass die junge Frau, die den Bürgermeister und dem Polizeipräsidenten so peinliche Fragen gestellt hat, die Bücherheldin und talentierte Jungdetektivin Stella Superella ist.

 

Lies weiter am 14. Dezember!

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